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Letztes Update:
20.10.2018 23:27.

2013

Feuerwehr kennt keine Grenzen

„Leistungsprüfung erfolgreich beendet“ meldete Gruppenführer Frank Klose dem Leiter der Feuerwehr Altenberge am Samstagnachmittag. Zuvor hatten er und 11 Kameraden an der bayrischen Leistungsprüfung Technische Hilfeleistung erfolgreich teilgenommen.

Das Wochenende begann bereits Freitags mit der Anreise ins gut 460 Kilometer entfernte Röbersdorf/Landkreis Bamberg. Abends wurde bereits mit letzten Übungen zur Leistungsprüfung begonnen. Am Samstagmorgen hieß es früh aufstehen, denn weitere Übungen sollten folgen. Leider hatte es der Wettergott nicht gut mit den Westfalen gemeint, die Übungen fanden im strömenden Regen statt. Pünktlich zum Beginn der Leistungsprüfung klarte es auf und Kommandant Tobias Schmaus konnte sieben Gruppen begrüßen.

Eine Besonderheit war die Teilnahme der Röbersdorfer Partnerfeuerwehr Sticna/Slowenien. Dass sich Feuerwehrleute auch trotz Sprachbarrieren und unterschiedlichen Geräten auf einander verlassen können, zeigte die gemischte Gruppe aus Altenberger/Röbersdorfer und slowenischen Feuerwehrleuten, die mit null Fehlerpunkten abschnitt. Und so können sich Johannes Laubrock und Sebastian Böger in die Geschichtsbücher der Feuerwehr Altenberge eintragen lassen, da sie als erste Mitglieder der Feuerwehr in einer internationalen Gruppe tätig waren.

Die Altenberger Gruppe, die neben Frank Klose aus Florian Lukait, Dennis Pahls, Christoph Rövekamp, Thorsten Schulze Greiving, Alexander Sundermeier, Antonio Wiesker, Jonas Erfmann und Maximilian Wissing bestand, musste ebenfalls lediglich einen Fehlerpunkt hinnehmen. Ein sehr gutes Ergebnis, dass den hohen Leistungsstand der Feuerwehr Altenberge unter Beweis stellt. Lars Hoffmeister nahm in einer gemischten Gruppe aus Röbersdorfer/Altenberger Kameraden teil und konnte ebenfalls das begehrte Leistungsabzeichen in Empfang nehmen.

Die Leistungsprüfung besteht aus einer Einsatzübung, wobei ein Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person simuliert wird. Diese ist mit Schere und Spreizer aus dem Fahrzeug zu befreien. Der zweite Teil ist eine Truppaufgabe, wobei die einzelnen Trupps zugeloste Geräte aus dem Fahrzeug entnehmen und erklären müssen. Der Gruppenführer muss zudem Testfragen beantworten.

Begleitet wurden die Kameraden von Ingrid Menden und Ferdi Böddeling. Die Teilnehmer kehrten am Sonntagnachmittag wieder nach Altenberge zurück. Ein Gegenbesuch aus Röbersdorf ist anlässlich des Oktoberfestes der Freiwilligen Feuerwehr Altenberge geplant.

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